Ananas (MDA)

Vorsicht · Falschdeklaration · 06.08.2026 · Lausanne (NightLife Vaud)

Wirkstoffe und Gehalt

  • MDA*HCl 187.3 mg

Risikoeinschätzung

Eine als MDMA deklarierte Probe enthielt kein MDMA, sondern MDA.

 

MDA (3,4-Methylendioxyamphetamin, auch: 1-[1-3-Benzodioxol-5-yl]-2-proponamin) ist eng mit MDMA verwandt. Die Wirkung von MDA ist der von MDMA ähnlich, wird jedoch als härter, «stärker», «kälter» weniger «magisch» als MDMA empfunden. Die Wirkdauer ist länger als bei MDMA. Dies birgt das Risikopotential, dass beim Ausbleiben der MDMA-typischen Wirkung eine höhere Dosis eingenommen und somit überdosiert wird. In hohen Dosen wirkt MDA Userberichten zufolge psychedelischer als MDMA. MDA ist sowohl neurotoxisch (hirnschädigend) wie auch hepatotoxisch (leberschädigend).

 

Zu hohe Dosen MDA können zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Brechreiz, Mundtrockenheit, Verkrampfung der Kiefermuskulatur, Schweissausbrüche, Koordinationsstörungen, Schlafstörungen und Zittern sind möglich. Das Runterkommen wird als ausgeprägt beschreiben, eine depressive Verstimmung nach dem Konsum ist häufig.