Amphetamin mit MDMA und 2-PEA

Vorsicht · 12.05.2026 · Zürich (DIZ)

Wirkstoffe und Gehalt

  • MDMA 67.8 %
  • Amphetamin*Sulfat 30.6 %
  • 2-PEA (Menge nicht bestimmbar)

Risikoeinschätzung

Diese als Amphetamin deklarierten Probe enthält nebst einem Anteil an Amphetamin zusätzlich  67.8% MDMA sowie eine nicht bestimmbare Menge 2-PEA.

 

MDMA wirkt deutlich länger und empathogener als Amphetamin, wodurch das Risiko steigt, die Wirkung falsch einzuschätzen oder zu früh nachzudosieren und so ungewollt eine grosse MDMA zu sich zu nehmen.  Zu hohe Dosen MDMA können zu Nebenwirkungen wie Kiefermahlen, Augen- und Muskelzucken oder Krampfanfällen führen. Bei Überdosierungen steigt die Körpertemperatur stark an und es können Halluzinationen auftreten. Die Kombination mehrerer stimulierender Substanzen erhöht zudem die körperliche und psychische Belastung, insbesondere für Herz-Kreislauf und Psyche.

 

2-PEA ist ein Stoff, der bei der Herstellung von Amphetamin als Rückstand entstehen oder bewusst beigemischt werden kann. 2-PEA hat vermutlich kaum eine psychoaktive Wirkung, kann aber die Wirkung von Amphetamin leicht beeinflussen. In hohen Mengen können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, erhöhte Herzfrequenz oder Angstzustände auftreten. Besondere Vorsicht gilt bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern (z. B. bestimmte Antidepressiva), da gefährliche Wechselwirkungen möglich sind.

 

Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen; diese deshalb unbedingt vor dem Konsum testen lassen!