MDMA verkauft als 2C-B

Information · Falschdeklaration · 24.08.2026 · Basel (DIBS)

Wirkstoffe und Gehalt

  • MDMA 36.8 %

Risikoeinschätzung

Eine als 2C-B deklarierte Pulverprobe enthielt kein 2C-B, sondern ausschliesslich MDMA.
Im Gegensatz zu 2C-B gehört MDMA nicht zur Gruppe der Psychedelika. Die für Psychedelika typisch bewusstseinsverändernde Wirkung tritt beim Konsum von MDMA nicht ein. Da 2C-B ausserdem viel tiefer dosiert wird als MDMA, ist bei dieser Zusammensetzung die Gefahr einer Überdosierung relativ klein.

MDMA ist ein Amphetaminderivat und bewirkt hauptsächlich eine vermehrte Freisetzung des körpereigenen Botenstoffs Serotonin. Diese Ausschüttung löst ein Gefühl der Euphorie, Leichtigkeit und der Unbeschwertheit aus. Seh- und Hörvermögen verändern sich, Berührungen und Musik werden intensiver empfunden, Hemmungen werden abgebaut und das Kontaktbedürfnis wird gesteigert. Hunger- und Durstgefühl sowie Müdigkeit werden reduziert, die Aufmerksamkeit wird erhöht. Auch die Körpertemperatur und der Blutdruck steigen an.
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen; diese deshalb unbedingt vor dem Konsum testen lassen!