Abarth (MDMA mit PMMA)

Vorsicht · MDMA-Pille mit PMMA · 13.06.2026 · Zürich (DIZ)

Wirkstoffe und Gehalt

  • MDMA 94 mg
  • PMMA (Menge nicht bestimmbar)

Risikoeinschätzung

(Die Bilder stammen von einer anderen Probe, welche jedoch gleich aussieht (selbe Farbe und Logo wie die getestete Pille)).

 

Diese als MDMA deklarierte Pille enthält nebst 94 mg MDMA zusätzlich PMMA (4-MMA/4-Methoxymethamphetamin). Die Menge an PMMA konnte nicht festgestellt werden.

PMMA ist eine Substanz, die strukturell mit MDMA verwandt ist. Die Wirkung von PMMA weicht jedoch deutlich von derjenigen von MDMA ab. Userberichten zufolge ähnelt die Wirkung einerseits eher einem Alkoholrausch, kann aber bei hohen Dosierungen auch halluzinogene Aspekte haben. Im Vergleich zu MDMA hat PMMA einen deutlich verzögerten Wirkungseintritt (ca. 1-2 Stunden statt 30-60 Minuten), was zu frühzeitigem Nachdosieren und damit zu starken Überdosierungen führen kann. PMMA verstärkt die physischen Nebenwirkungen wie beispielsweise höheres Risiko für Überhitzung, Wahrnehmungsstörungen und Kreislaufbelastung und gilt als toxisch. Pillen mit PMMA erhöhen das Risiko eines potenziell Lebensgefährlichen Serotonin-Syndroms

Bei Überdosierungen steigt die Körpertemperatur stark an und es können Halluzinationen auftreten. An Folgetagen treten vermehrt Depressionen, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit sowie ein Gefühl starker Antriebslosigkeit auf. Die regelmässige Einnahme grosser Mengen MDMA ist neurotoxisch und vergrössert die Wahrscheinlichkeit irreparabler Hirnschäden.

 

Über 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht für Männer und 1.3 mg pro kg Körpergewicht für Frauen ist zu viel (Bsp. Frau 60 kg x 1.3 = max. 78 mg MDMA und beim Mann 80 kg x 1.5 = max. 120 mg MDMA).